Hä?, Ääh??

Ihr werdet Euch vielleicht fragen, ob ich weiß, was ich schreibe:

erst "Spannung pur" dann "Entspannung pur"

 Ja, ich weiß es !!

 

Denn diese Dinge schließen sich nicht aus, nicht beim Fotografieren.

Wenn ich mit der Kamera unterwegs bin, sei es zu Fuß oder mit dem Rad, dann denke ich ausschließlich daran, was ich jetzt tue. Und das ist für mich Entspannung pur.

 

Keine Gedanke daran, was ich tun werde, wenn ich wieder zu Hause bin, keine Überlegung, ob die Bilder gut werden oder nicht. Das hat Zeit, bis ich tatsächlich wieder zu Hause bin.

Ich freue mich über gute Zeit unterwegs, der Rest ist Zugabe.

 

Im Alltag ist es eine Kunst, die Dinge auf sich zukommen zu lassen und wirklich erst über eine Sache nachzudenken, wenn sie eingetreten ist oder es Fakt ist, dass sie eintreten wird.  Schafft man dies, dann stellt man, häufiger als jemals für möglich gehalten, fest, dass viele Gedankenspiele überflüssig gewesen wären. Die meisten vorstellbaren Wenn..., Dann..., Aber....,Vielleicht...,auf jeden Fall... treten nicht ein! Und es ist völlig unerheblich, was man in dieser oder jener Situation hätte tun können, sollen oder wollen.

Man hat viele Nerven gelassen für die Schaffung gedankliche Rohbauten, die niemals mit Leben gefüllt werden. Um letzteres ist es oft nicht schade, da wir meist nicht gerade positive Szenarien entwerfen. Schade aber ist es um die gelassenen Nerven, zumal unser Umfeld auch davon betroffen ist, wenn wir uns Sorgen machen und unglücklich sind.

 

Wenn es gelingt, die Dinge ruhig auf sich zukommen zu lassen, dann wird das Leben viel entspannter.

Leichter gesagt als getan, aber es lohnt sich auf jeden Fall, daran zu arbeiten.

 

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