Wenn ich mich auf die Pirsch mache, weiß ich nie, was später auf dem Chip gespeichert sein wird. Somit ist jede Fotosafari spannend, von Anfang an, ganz egal, wo ich bin.

Einen Tag hatte ich meine Kamera dabei und es gab nicht viel zu tun für sie. Beim letzten Einkaufsstopp, da kam der große Auftritt von Nikki. Ein Gewitter zog vorüber und bot einen spektakulären Anblick und ich war froh, Nikki an meiner Seite zu haben.

Zum ersten mal habe ich die Fotografen verstanden, die sich nahe an Gefahrenzonen, z.B. aktive Vulkane, begeben, um Aufnahmen zu machen. Bei mir bestand die Gefahr ausschließlich darin, nass zu werden; ein äußerst kalkulierbares Risiko.

Zu Hause sichte ich meine Beute und erlebe immer wieder Überraschungen.

Löwenzahn

Erst bei der Ansicht der Ketteplösch-Fotos am Bildschirm sah ich, dass ich den Abflug eines Samenfadens eingefangen hatte.

 

Ketteplösch= Düsseldorfer Platt für Löwenzahn.

Den Begriff habe ich vor langer Zeit als Neu-Düsseldorferin als erstes "Fremdwort" kennen gelernt.

Fotografieren ist für mich Spannung pur,

ganz ohne Bungee Jump, Fallschirmsprung, Autorennen oder vergleichbar trendigen Aktivitäten.

 

Eine gewisse Grundkondition fürs Radfahren oder Spazierengehen ist nicht von Nachteil und entwickelt sich im Laufe der Zeit quasi von selbst.

Spannung ohne besondere Vorbereitung.

Einzig der Chip braucht genug freien Speicherplatz und der Akku muss geladen sein. Und schon geht es los.

 

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